Marek Lieberberg befürchtet "Knock-down" der Livebranche

Wenn es nicht gelingt, 2021 die rund 150.000 abgesagten Veranstaltungen nachzuholen, sieht Marek Lieberberg, CEO Live Nation, einen "Knock-down" der Branche kommen, die sich danach komplett neu aufstellen müsste. Schuldige sieht er in der Politik, die die Branche mit einem Gnadenbrot abspeise und moderne Kultur diskriminiere.

Wenn es nicht gelingt, 2021 die rund 150.000 abgesagten Veranstaltungen nachzuholen, sieht Marek Lieberberg, CEO Live Nation, einen "Knock-down und einen Super-GAU" der Branche kommen, die sich danach komplett neu aufstellen müsste. Schuldige sieht er in der Politik, die die Branche mit einem Gnadenbrot abspeise und moderne Kultur diskriminiere, so Lieberberg in einem Podcast des Radiosenders hr info.

Ein hörbar emotionaler Lieberberg sprach in dem halbstündigen Interview von der "unendlich großen Sehnsucht" nach Konzerten, die aktuelle Lage sei für das Unternehmen, für ihn persönlich wie auch die gesamte Branche eine "Bedrückung". Er komme sich derzeit vor wie der "Graf von Monte Christo", der sich mit dem Löffel den Weg aus dem Gefängnis zu graben versuche, erwischt und wieder eingesperrt werde. Die Livebranche seien "Les Miserables, die Elenden", so Lieberberg in einer weiteren literarischen Anspielung.

In dem Gespräch berichtete er auch, dass er persönlich den Kontakt zu Politikern wie Markus Söder, Peter Altmaier, Olaf Scholz oder Monika Grütters gesucht habe, aber außer "lapidaren" Rückmeldungen wenig Konkretes dabei herausgekommen sei. "Wenn man glaubt, indem man die moderne Kultur suspendiert, sei das ein Schritt in die richtige Richtung beim Kampf gegen die Pandemie, halte ich das für eine absolute Fehleinschätzung", betonte Lieberberg gegenüber hr info.

Der Live-Nation-CEO beklagte zudem, dass mit zweierlei Maß gemessen werde, wenn die Politik etwa bei Menschenansammlungen bei Reisen auf Flughäfen und in der Bahn oder dem Treiben auf öffentlichen Plätzen tatenlos zuschaue, während dort, wo die gesetzestreuen Bürger auftreten, wenn sie etwa ein behördlich genehmigtes Konzert besuchen wollten, "geknebelt und geknechtet werde", so Lieberberg, der damit auch auf sein geplantes Düsseldorfer Konzert anspielte.

Die 80 Millionen Euro aus dem Programm Neustart Kultur bezeichnete er im Vergleich zu den 3,5 Milliarden Euro entgangenen Einnahmen der Branche als den "berühmten Tropen auf dem heißen Stein". Vehement forderte er eine Gleichbehandlung mit der sogenannten ernsten Kultur und sprach von einer "Zweistufen-Kultur".

"Wir sind vom Wagen heruntergefallen und man versucht, uns mit einem Gnadenbrot abzuspeisen. Der angerichtete Schaden muss kompensiert werden, wir brauchen eine andere Behandlung", schloss Lieberberg, der ankündigte, weiter für die Branche und Livekultur kämpfen zu wollen.

 

Großveranstaltungen bis Ende 2020 untersagt

Nach langen Beratungen einigten sich Bund und Länder am 27. August auf ein Paket an Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung der Covid-19-Pandemie. Davon ist erneut die Musik- und Veranstaltungswirtschaft betroffen. Denn wie erwartet bringt der Beschluss auch ein bis Ende 2020 verlängertes Verbot von Großveranstaltungen.

 

die FAZ vom 27.08.

Michow sieht "kaum noch eine Zukunftsperspektive"

Weil Großveranstaltungen gemäß dem Beschluss der Bundsregierung bis Ende des Jahres untersagt bleiben, befürchtet BDKV-Präsident Jens Michow, dass es nach Ablauf der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für die meisten Unternehmen kaum noch eine Zukunftsperspektive gebe.

Weil Großveranstaltungen gemäß dem Beschluss der Bundsregierung bis Ende des Jahres untersagt bleiben, macht sich BDKV-Präsident Jens Michow in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ). Sorgen um den Fortbestand der Livebranche. "Trotz des Verständnisses für alle dem Infektionsschutz dienenden Maßnahmen muss klar sein, dass unter den gegebenen Voraussetzungen selbst mit Veranstaltungen bis zu 1000 Besuchern kein wirtschaftliches Ergebnis erzielt werden kann", so Michow. Um wirtschaftlich arbeiten zu können, müssten Hallen mindestens 5000 Zuhörer aufnehmen können.

Die Einnahmemöglichkeiten und die Kosten stünden in keinem vernünftigen Verhältnis, betont Michow in der Zeitung. "Wenn uns nun aber nicht kurzfristig hinreichende staatliche Mittel zur Verfügung gestellt werden, wird es nach Ablauf der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für die meisten Unternehmen kaum noch eine Zukunftsperspektive geben." Denn ein halbes Jahr ohne Einnahmen lasse sich nicht kompensieren.

Auch sei der Begriff der "Großveranstaltungen" vage definiert, kritisiert der BDKV-Präsident. Deswegen ließen sich die Auswirkungen des Beschlusses nicht abschließend beurteilen. Auch das Erfordernis von Abstand werde einen kommerziellen Veranstaltungsbetrieb weiter unmöglich machen, so Michow in der "FAZ".

 

Die Livebranche über leere ­Hallen und ­leere Kassen
hier einige Auszüge aus dem Musikwoche Artikel vom 21.08.2020


Timo Birth und das Team von Kingstar:
Jedoch besteht ein signifikanter Teil unserer Branche aus Selbstständigen, die bei der Kurzarbeiterregelung außen vor stehen und denen es existenziell an finanzieller Förderung mangelt. Sie können ihrem Beruf nicht nachgehen und stehen finanziell zum Teil vorm Abgrund. Momentan haben sie die Option, die Grundsicherung zu beantragen oder ihre private Altersvorsorge in Form von Erspartem anzuzapfen. Ansonsten werden sie finanziell nicht wirklich substanziell entlastet oder aufgefangen
Natürlich können sie in letzter Konsequenz versuchen, die Branche zu wechseln, aber sollte das im großen Stil passieren, dann steht die Veranstaltungsbranche, sobald es wieder losgeht, vor einem Riesenproblem - es wird ein großer Mangel an Fachkräften vorherrschen, der nicht so einfach zu kompensieren sein wird
Daneben arbeiten wir darauf hin einen Startschuss der Veranstaltungsbranche in voller Kapazität im Sommer 2021, vordergründig auf Open Airs, setzen zu können. Natürlich sehen wir keine Gewährleistung, dass das Jahr 2021 in der Form stattfinden wird, wirtschaftlich arbeiten zu können. Ein verlorenes Jahr 2021 wäre allerdings desaströs und würde der Kulturlandschaft unwiederbringlichen Schaden zufügen.


Oliver Hoppe, Geschäftsführer Wizard Promotions:
Die privatwirtschaftliche Veranstaltungsbranche wird von Bund und Ländern weitestgehend ignoriert. Lieber werden ohnehin schon subventionierte Projekte weitergefördert, die einem kleinen elitären Kreis vorbehalten sind. Wir, die für Millionen von Menschen für Abwechslung und einzigartige Erlebnisse sorgen, haben offensichtlich aus Sicht der Verantwortlichen keine Daseinsberechtigung. Die Kurzarbeit ist ein tolles Mittel, um Arbeitnehmer vor der Arbeitslosigkeit zu schützen. Es hilft mir als Veranstaltungsunternehmen aber nur wenig. Ich brauche meine Mitarbeiter momentan immer noch für Verlegungen, Kundenabwicklungen und für neue Projekte im Jahr 2021 - in der Hoffnung, dass es irgendwann weiter geht
Wir haben als erste ein Berufsverbot bekommen und werden als Letzte wieder unsere Arbeit aufnehmen dürfen - dafür muss es klare Unterstützung geben, die auch die wirtschaftliche Tragweite unserer Branche berücksichtigt.
Für 2021 planen wir vorsichtig mit einem Betrieb mit Auflagen ab März/April. Wie diese dann aussehen und ob das wirtschaftlich überhaupt darstellbar ist, steht auf einem anderen Blatt. Ich glaube, jedem ist inzwischen klar, dass mit Social Distancing nicht wirtschaftlich gearbeitet werden kann.


Michaela Schneider, Geschäftsführerin Allgäu Concerts:
Die Hilfsmaßnahmen sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein.  Aber man fühlt sich schon vergessen im Vergleich zur Unterstützung in anderen Branchen, für welche es auch bereits genaue Regelungen zum »Wiedereinstieg« gibt. Momentan kann man ja von einem »Berufsverbot« für unsere Branche sprechen. Vor allem in Bayern ist es uns nicht möglich, eine wirtschaftliche Veranstaltung bis Ende des Jahres und wahrscheinlich noch länger zu planen.
Mit Planungen für den Frühling sind wir mittlerweile sehr vorsichtig geworden.


Ernst-Ludwig Hartz, Geschäftsführer E.L.Hartz Promotion:
Wir haben gerade alle geplanten Club/Hallenkonzerte zwischen September und Dezember 2020 auf das kommende Jahr verlegen müssen. Unsere letzten Shows waren am 8. März in Bonn. Wir haben 21 Open Airs auf den Spielstätten Hofgartenwiese, Kunst!Rasen, Insel Grafenwerth Bad Honnef sowie Roncalliplatz in Köln in den Sommer 2021 verlegt. Es wird an Hygiene- und Sicherheitskonzepten für das kommende Jahr gearbeitet. Veranstaltungen, wie wir sie vor der Pandemie erleben konnten, werden wir lange Zeit so nicht mehr erleben.


Stephan Thanscheidt, Geschäftsführer FKP Scorpio:
Die Kulturbranche kann nur überleben, wenn sie unter Einhaltung notwendiger Sicherheitsmaßnahmen möglichst schnell in den Regelbetrieb zurückfindet.
Michael Bisping und Dieter Schubert, Geschäftsführer a.s.s. concert & promotion:
Nein, von Zufriedenheit mit den Hilfsmaßnahmen kann keine Rede sein. Und das heißt sicher nicht, dass Hilfen wie Kurzarbeitergeld oder die Überbrückungshilfe des Bundeswirtschaftsministeriums nicht hoch willkommen sind. Sie täuschen aber über die Grundproblematik hinweg: mangelnde Perspektiven und die faktische Unmöglichkeit auch nur ansatzweise kostendeckend zu arbeiten, und das auf völlig unabsehbare Zeit. Betrachte ich also die schwindenden Reserven und höre den Regierungsvertretern zu, die wie Herr Lauterbach bereits 2022 angekommen sind, dann kann ich nur eine enorme Diskrepanz zwischen den zur Verfügung oder in Aussicht gestellten Beträgen und den Bedürfnissen einer seit fünf Monaten beinahe zum Erliegen gekommenen Branche sehen, die im Moment versucht, Überlebenssignale zu senden, indem sie Shows zum »Selbstkostenpreis« veranstaltet. Aber da ist es wie im Handel: wo keine Gewinne, da kein Überleben.
Wie wohl alle Kollegen haben wir möglichst viele Konzerte erst in den Herbst und dann nach 2021 verlegt. Wie sagt man so schön: »Die Hoffnung stirbt zuletzt« , aber die Wahrscheinlichkeit, dass diese Shows, zumindest in den ersten Monaten des nächsten Jahres stattfinden werden, ist wohl äußerst gering. Wir hoffen auf den Sommer und den Herbst, und darauf, einen Teil der bestuhlten Shows wenigstens in reduzierten Kapazitäten retten zu können, aber für einen Clubveranstalter wie uns sind unbestuhlte Shows unverzichtbar, und mit denen zu planen, ist bisher völlig unmöglich.


Peter Schwenkow, Vorstandsvorsitzender DEAG:
Ein Hilfsprogramm von einer Milliarde Euro ist sicherlich ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Jedoch gehen nur 100 Millionen Euro dieser Milliarde in die Musikwirtschaft und daher können die in den vergangenen sechs Monaten erlittenen Verluste der Live-Entertainment-Branche nicht annährend aufgefangen werden. Auch trotz dieser Finanzspritze wird die Kulturlandschaft im aktuellen politischen und medialen Diskurs leider weiterhin stiefmütterlich behandelt.
Von einer ansatzweisen normalen Planung des kommenden Jahres sind wir nach wie vor weit entfernt. Derzeit geht es vor allem darum, noch in diesem Jahr ausstehende Tourneen in 2021 zu verlegen.


Ben Mitha, Geschäftsführer Karsten Jahnke Konzertdirektion:
Soforthilfe, Überbrückungsgelder und die Subventionen im Zuge des viel gepriesenen Programms Neustart Kultur greifen inhaltlich und monetär nicht weit genug und können gemeinsam nicht unsere aktuellen laufenden Kosten decken, geschweige denn unsere Verluste, entgangene Einnahmen und Gewinne kompensieren.
Lothar Schlessmann, Geschäftsführer Hello Concerts:
Als kleine Firma, die notgedrungen schon sofort nach Beginn der Corona-Krise Kosten reduziert hat und in erster Linie mit Freiberuflern arbeitet, fällt die Hello Concerts GmbH durch alle Raster. Geschäftführergehälter sind keine anrechenbaren Betriebskosten und Jahreskosten wie Versicherungen und KFZ-Kosten, die schon am Jahresanfang bezahlt wurden, sind nicht mehr anrechenbar.


Björn Gralla, Geschäftsführer Contra Promotion:
Mit den geringen Mitteln, die wir als Soforthilfe erhalten, beziehungsweise gerade als sogenannte «Überbrückungshilfe« beantragt haben, kommen wir keinen Monat über die Runden.


Roland Nilles, Geschäftsführer Kultopolis:
Nein. wir sind seit fast sechs Monaten ohne Einnahmen, haben aber viele Ausgaben. Die anfänglich bezuschussten 9000 Euro kann man als Spende einstufen, die dann bei der nächsten Steuerprüfung ganz oder teilweise zurückbezahlt werden müssen oder als Einnahme im Jahr 2021 besteuert werden, wenn wir dann Einnahmen in 2021 haben werden. Erneute Anträge sind in Bearbeitung. Die Politik ist sich nicht bewusst, in welcher Krise sich die Unterhaltungsindustrie befindet. Ich habe an Wirtschaftsminister Altmaier zwei Briefe geschrieben, aber nie eine Antwort bekommen. Glücklicherweise bin ich noch in der Lage, zwei Jahre auszuharren.
Unter Abstandsgeboten und Hygienevorschriften zu veranstalten, ist eine Illusion. Wirtschaftlich geht die Rechnung nicht auf. Fakt ist, dass das Volk seit Mitte März 2020 keine Karten mehr kauft. Das ist nicht nur bei uns so, das ist bei den Kollegen auch so.


Christian Doll, Geschäftsführer C² Concerts:
Das gesamte Konzertgeschäft ist Anfang März komplett zusammengebrochen, die Umsätze sind überall null. Dafür sind die bisherigen Programme und Hilfen bei weitem nicht ausreichend! Da noch überhaupt nicht klar ist, wann und in welcher Form wieder »normal« veranstaltet werden darf und dabei noch jedes Bundesland andere Vorgaben und Richtlinien erlässt, ist diese Situation absolut nicht greifbar.


Marc Oßwald, Geschäftsführer Vaddi Concerts:
Bis vor kurzem planten wir für 2021 in der Hoffnung auf Normalität im kommenden Jahr. Diese Zuversicht schwindet langsam, dennoch gehen wir von einer langsamen Verbesserung 2021 aus. Normalität im Sinne einer Situation wie vor März 2020 erwarte ich aber erst wieder für 2022.


Klaus-Peter Schulenberg, CEO CTS Eventim:
Kultur ist systemrelevant und nicht »nice to have«. Wichtig ist, dass uns unsere Kunden eng zur Seite stehen, wie eine aktuelle Umfrage mit 12.000 Teilnehmern gezeigt hat. Mehr als 80 Prozent der Befragten würden gerne sofort wieder Veranstaltungen besuchen, wenn der Staat es wieder erlaubt und keine gesundheitlichen Bedenken mehr bestehen. Mehr als 60 Prozent möchten auch die Nachholveranstaltungen besuchen und freuen sich schon jetzt auf die Künstler und Bands, die ihren Auftritt aufgrund behördlicher Maßnahmen verschieben mussten. Live-Unterhaltung wird also auch in Zukunft und nach der Pandemie hoch attraktiv bleiben.
Die kompletten Interviews auf musikwoche.de
 

 

Veranstalter und Künstler demonstrieren in Frankfurt

Unter dem Motto "MitAbstandgehtsnicht" rufen Künstler, Veranstalter, Theater, Agenturen und deren Subunternehmer am 22. Juni 2020 zu einer Kundgebung auf dem Gelände vor der Frankfurter Jahrhunderthalle auf, um auf ihre coronabedingte Notlage aufmerksam zu machen. Die Demonstration soll um 11:55 Uhr beginnen - ein symbolischer Verweis darauf, dass es angesichts der dramatischen Situation der Branche "fünf vor zwölf" sei.

Auf der Bühne wollen die Teilnehmer stellvertretend für eine ganze Branche ihre Stimme erheben. Angekündigt haben sich bereits Künstler wie Urban Priol, Bülent Ceylan, die Ehrlich Brothers, Mario Barth, Badesalz, Andreas Scholl, Marc Marshall, Mundstuhl, Nicolai Friedrich, Faisal Kawusi, Katalyn Hühnerfeld und Jonathan Zelter sowie Michael Herrmann (Intendant Rheingau Musik Festival) und Martin Rassau (Geschäftsführer Comödie Fürth).

In Berufung auf das Kampagnenmotto "Mit Abstand geht es nicht" erklären die Initiatoren, dass "diese bittere Erkenntnis" nicht das Ende für die Branche sein dürfe. "Wenn es nicht jetzt ernstgemeinte politische Lösungen gibt und vor allem finanzielle Unterstützungen, drohen in Kürze Massenentlassungen aus diesem Wirtschaftszweig und Privatinsolvenzen in nie dagewesener Höhe. Das betrifft nicht nur Künstler, es steht zu befürchten, dass viele freie Theater - und Veranstaltungsstätten diese Krise nicht überstehen."

Stefan Schornstein, Geschäftsführer S-Promotion und Initiator der Kundgebung, führt aus: "Ein Deutschland ohne die kulturelle Vielfalt wäre die Folge, ohne Konzerte, ohne Theater, ohne Lesungen, ohne Kabarett und Comedy. Wir können unter der Einhaltung der geforderten Mindestabstände keine Veranstaltungen durchführen, ohne dabei ein horrendes Minusgeschäft zu produzieren, das gilt für kleine Theater ebenso wie für große Hallen."

 

Live Nation will Künstlerverträge neu verhandeln

In einem Schreiben an US-Veranstalter hat Live Nation angekündigt, bei tausenden verschobenen Shows und weltweit rund 100 Festivals die Zahlungen an Künstler und Agenturen um 20 Prozent im Vergleich mit 2020 zu reduzieren. "Wir sind in einer bisher noch nie dagewesesen Lage und müssen uns der veränderten Nchfrage im Markt anpassen", heißt es in dem Memo.

Geplant ist auch eine Änderung bei Absagen, etwa bei schlechtem Kartenverkauf. Statt bislang die volle Garantiesummer zu erhalten, soll der Künstler nur noch 25 Prozent dieser Summe erhalten, wodurch pro Jahre Beträge in Höhe von mehreren zehn Milllionen Dollar gespart werden könnten. Zugleich soll ein Künstler, der eine Show absagt und vertragsbrüchig wird, den doppelten Betrag der ausgemachten Gage an Künstler zahlen.

 

 

Eventim update vom 20.05.2020

Lieber Geschäftspartner,
 
wie bereits angekündigt hat die Bundesregierung auf die dramatische Situation im Live Entertainment durch die COVID-19-Pandemie reagiert und ein Gesetz für eine Gutscheinregelung verabschiedet (nachfolgend der Einfachheit halber COVID-19 Gesetz genannt). Dieses berechtigt einen Veranstalter einer Musik-, Kultur-, Sport- oder sonstigen Freizeitveranstaltung, die wegen der COVID-19-Pandemie nicht stattfinden konnte oder kann, dem Inhaber einer vor dem 8. März 2020 erworbenen Eintrittskarte anstelle einer Erstattung des Eintrittspreises einen Gutschein auszuhändigen. Sofern Gutscheine bis zum 31. Dezember 2021 nicht eingelöst wurden oder im Einzelfall der Verweis auf den Gutschein wegen der persönlichen Lebensumstände nicht zumutbar ist, kann der Ticketinhaber die Auszahlung des Gutscheinwertes verlangen.

 

Reservix update vom 19.05.2020

Die wichtigsten News für Vorverkaufsstellen haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst:

Die Rückabwicklung läuft an
Wir wissen, dass Sie aktuell viele Kundenanfragen erhalten. Eine der wichtigsten Fragen für Sie ist bestimmt "Was kann ich meinen Kunden sagen?" Die Ticketkäufer sind aus unserer Erfahrung sehr verständnisvoll, wenn wir ihnen die Abläufe im Hintergrund erläutern:

Da Reservix nicht selbst Veranstalter ist, können wir die Entscheidung, ob eine Veranstaltung stattfindet, verlegt oder rückabgewickelt wird, nicht eigenständig treffen. Wir müssen diesbezüglich über 7.000 Veranstalter kontaktieren und die Modalitäten individuell abfragen. Erst wenn uns der Veranstalter die auszuzahlenden Gelder zurückerstattet hat, können wir unseren Vorverkaufsstellen die Freigabe zur Stornierung der Tickets erteilen.

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, alle aktuell rund 30.000 abgesagten oder verlegten Veranstaltungen zu bearbeiten und zur Rückabwicklung freizugeben. Bitte haben Sie Verständnis, dass dies noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Gesetzliche Gutscheinregelung
Die Veranstaltungsbranche hat lange darauf gewartet, nun ist sie da. Die Gutscheinregelung der Bundesregierung wurde am vergangenen Freitag, 15.05.2020 beschlossen und ist unmittelbar in Kraft getreten. Damit hat der Veranstalter die Möglichkeit zu entscheiden, ob der Ticketbetrag abgesagter Veranstaltungen an den Ticketkunden ausbezahlt wird oder ob er ersatzweise einen Gutschein über den Betrag erhält.

Wir sind mit der praktischen Umsetzung der Gutscheinregelung im Reservix-System in den letzten Zügen. Derzeit legen wir die “Covid-19-Gutscheine” für alle Veranstaltungen an, die im Auftrag des Veranstalters als Gutschein rückabgewickelt werden. Im Anschluss daran ist es soweit: Sie können anstelle des klassischen Stornos einen Gutschein über den ursprünglichen Ticketwert für Ihren Ticketkunden ausstellen. Sobald die Erstellung der Gutscheine für unsere Vorverkaufsstellen erfolgen kann, kommen wir - spätestens Anfang Juni - mit den Details auf Sie zu.

 

hier einige Auszüge aus der Musikwoche

19.05.2020
Bei einem virtuellen Panel, das die ILMC-Veranstalter vom Magazin "IQ" jüngst auf Facebook und YouTube ausrichteten,glaubt Jim King, CEO of European Festivals bei AEG Presents, dass die Corona-Krise den Festivalbereich solange weiter in Mitleidenschaft ziehe, bis ein Imptstoff gefunden werde.
"Ich zweifele ganz stark daran, dass irgendwelche Liveveranstaltungen in diesem Jahr stattfinden können, und zweifle in gewissem Umfang auch daran, dass dies im ersten Quartal 2021 der Fall sein wird", so King, der sich vor allem um die Dienstleister Sorgen macht, wenn eine Anzahl unabhängiger Festivals aufgeben müsste. Allerdings sieht King auch, dass Künstlergagen sinken werden, wenn Mitarbeiter und Dienstleister weniger Geld bekämen. Das gelte nicht für Festivals, sondern auch fürs Tourneegeschäft.

18.05.2020
Wegen der Corona-Krise sollen rund 2100 der weltweit insgesamt 10.500 Mitarbeiter von Live Nation in einen Zwangsurlaub gehen. Die Maßnahme ist Teil des Pakets, mit dem der Konzern 600 Millionen Dollar sparen will.

18.05.2020
Peter Maffay wendet sich im Namen von verschiedenen Musikern und Bands an die Bundeskanzlerin, den Finanzminister und die Bundestagsabgeordneten. In einem Brief erklärt er, dass Musik nicht am Ende der Hilfsmaßnahmen stehen dürfe.


 

Eventim update vom 15.05.2020

Lieber Geschäftspartner,
 
am 14. Mai 2020 wurde der Gesetzesentwurf zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Veranstaltungsvertragsrecht vom Bundestag beschlossen. Nach Bestätigung des Beschlusses durch den Bundesrat heute und Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten wird das Gesetz nach Abdruck im Bundesgesetzblatt rückwirkend in Kraft treten.
 
Um die Gesetzesanforderungen technisch erfüllen zu können, arbeiten wir bereits unter Hochdruck an dem Rollout der EVENTIM.Sales Funktionalität der Rückabwicklung als Veranstaltergutschein, sofern der Veranstalter dies wünscht. Details dazu kommunizieren wir zeitnah an den üblichen Verteilerkreis.
 
Ebenfalls sehr zeitnah kommen wir mit einer Vereinbarung auf Dich zu, damit Du an der Gutscheinlösung über CTS EVENTIM teilnehmen kannst.
 
Bei Fragen wende Dich einfach an Deinen Ansprechpartner im Vertrieb.

Mit vielen Grüßen

CTS EVENTIM AG & Co. KGaA

 

 

Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Veranstaltungsvertragsrecht

Die Regelung, die der Bundestag am Donnerstag (14.05.2020) beschlossen hat, sieht vor: Statt den Ticketpreis zu erstatten, reicht es aus, wenn der Veranstalter Kunden einen Gutschein ausstellt. Einzige Ausnahme: Wer finanziell auf die Rückerstattung angewiesen ist, soll den Anspruch behalten.
Diese "Härtefallregelung" ist der Grund, warum das Gesetz nicht schon vergangene Woche beschlossen wurde. Die SPD wollte sie für mehr Menschen öffnen, die Union warnt: Das wäre der Ruin für viele Kulturschaffende.
Und auch Verbraucherschützer sind skeptisch: Sie sehen die Rechte der Kunden verletzt.
''Die Krise bringt auch Verbraucher in finanzielle Schwierigkeiten“, sagt Thomas Bradler von der Verbraucherzentrale NRW, "daher sollten sie selber entscheiden, ob sie Unternehmen unterstützen." Viele würden das bereits freiwillig tun, sagt Bradler – eben diejenigen, die es sich leisten können.
Die Härtefallregelung geht ihm dabei nicht weit genug: ''Man wird sich am Ende darüber streiten, wann diese Ausnahmen gelten und wann nicht. Und es ist schwierig für Verbraucher zu beweisen, dass sie genauso auf das Geld angewiesen sind wie das Unternehmen.''
Dazu komme, dass das Gesetz rückwirkend für bereits gekaufte Tickets gelten soll. Darin sieht die Verbraucherzentrale einen Verstoß gegen die Verfassung. Die Kunden würden quasi dazu verpflichtet, den Veranstaltern einen Zwangskredit zu gewähren. 
Gutscheine sollen vor der Pleite retten
Neben der Härtefallregel gibt es noch einen zweiten Weg, wie Verbraucher den Ticketpreis erstattet bekommen können: Die Gutscheine sollen bis Ende 2021 gelten – wer seinen bis dahin nicht abruft, darf das Geld vom Veranstalter zurückfordern. Doch das geht natürlich nur, wenn der nicht inzwischen pleite gegangen ist. 

 

 

 

Am 15. Mai wird der Stuttgarter Konzertveranstalter Michael Russ 75 Jahre alt. Im Gespräch mit MusikWoche macht er sich Gedanken über eine Branche im Wandel. Hier Auszüge:
Ich stelle nur fest, dass die Livebranche am stärksten gebeutelt ist - unsere Veranstaltungsräume wurden als erste geschlossen, und ich befürchte, dass wir die letzten sind, die dann wieder in geöffnete Konzertsäle dürfen. Von daher haben wir wahrscheinlich eine sehr lange Zeit zu überbrücken.
Die Konzertsaison der SKS beginnt im Oktober, aber noch ist offen, ob wir zu dem Zeitpunkt unseren Besuchern wieder Konzerte anbieten können. Was mich in dem Zusammenhang irritiert, ist die Tatsache, dass von der Politik die Anliegen unseres Verbandes, der gerade in diesen Zeiten eine hervorragende Arbeit leistet, nicht richtig wahrgenommen werden. Dort beschäftigt man sich derzeit lieber mit den Fußballspielen in der Bundesliga. Und wir sprechen hier in der Livebranche von einem Umsatz von fünf Milliarden Euro und 110 Millionen Zuschauern. Es geht hier nicht zuletzt um Schicksalsfragen für Musiker. Von den rund 70.000 Musikern in Deutschland sind nur 17.000 sozialversicherungspflichtig fest angestellt, aber 53.000 sitzen nun auf der Straße und wissen nicht, wie und wann es weitergeht. Die drei Fußballligen bleiben hinter diesen Zahlen doch weit zurück.

aktuelle Rückantwort des Reservix Buchungsystems u.a. zur Time Warp Rückabwicklung:


Sehr geehrter Herr Lambert,
 
es tut mir leid, dass sich der Prozess der Rückabwicklung aktuell stark verzögert und Sie bisher nicht die Rückmeldung bekommen haben, die Ihnen versprochen wurde.

Reservix wurde bereits über den Ausfall der Veranstaltung informiert, jedoch liegt die Bearbeitungszeit für Rückabwicklungen aufgrund der hohen Anzahl an Absagen / Verlegungen aktuell bei mehreren Wochen.

Wir können Ihnen versichern, dass wir unser Bestes geben, sowohl für die Ticketkunden als auch für unsere Veranstalter und Vorverkaufsstellen, um die Krise gemeinsam zu meistern und im besten Fall gestärkt daraus hervorzugehen. Wir bitten daher erneut um Verständnis, dass es einige Zeit dauern kann, bis die Tickets erstattet werden können.
 
Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
 
Bis dahin bleiben Sie gesund.

Freundliche Grüße

Marina Pundt
Vorverkaufsstellen-Service

 

Musikwoche vom 12.05.2020
Klaus-Peter Schulenberg macht sich für Gutscheinlösung stark

Anfang April verabschiedete die Bundesregierung einen Gesetzentwurf zur sogenannten Gutscheinlösung. In einem Interview mit dem "Stern" verteidigt CTS-Eventim-CEO Klaus Peter Schulenberg die Gutscheinlösung erneut.

Anfang April verabschiedete die Bundesregierung einen Gesetzentwurf zur sogenannten Gutscheinlösung. Demnach sollen Ticketkäufer bei abgesagten Events Gutscheine und kein Bargeld erhalten.

Bereits damals begrüßte CTS Eventim in einer ersten Stellungnahme die Initiative des Bundeskabinetts. Nun hat CTS-Eventim-CEO Klaus-Peter Schulenberg in einem Interview mit dem "Stern" erneut die Gutscheinlösung verteidigt.

Er könne zwar verstehen, dass viele Kunden von CTS Eventim wütend seien, da sie Geld bezahlt hätten und "jetzt die Leistung nicht oder zumindest nicht zu dem verabredeten Termin" bekommen.

"Wir haben sicher als Eventim versäumt, klarer deutlich zu machen, dass nicht wir das Geld dem Kartenkäufer schulden, sondern die Veranstalter", äußerte sich Schulenberg im "Stern".

Der Chef von CTS Eventim glaubt, wenn "alle Veranstalter jetzt die Eintrittsgelder zurückzahlen müssten", dass "zwei Drittel von ihnen in Deutschland und Europa in Konkurs gingen". Daher unterstützt CTC Eventim laut Schulenberg "für die gesamte Branche die von der Bundesregierung angedachte Gutscheinlösung".

Allein in Deutschland seien im Zeitraum 15. März bis 31. August 2020 rund 86.000 Veranstaltungen, für die CTS Eventim Tickets verkauft habe, von Absagen oder Verlegungen betroffen, berichtet Schulenberg.

Das neue Gesetz sieht vor, dass die Veranstalter die vor dem 8. März 2020 bezahlten Entgelte für abgesagte Konzerte oder andere Events als Liquidität zur Begleichung ihrer laufenden Kosten behalten dürfen. Der Veranstalter darf den Käufern für vor dem 8. März erworbene Tickets anstelle einer Erstattung in der Regel einen Gutschein geben.

Nur in Ausnahmefällen können Kartenbesitzer ihr Geld zurückerhalten. Sollte der Gutschein bis zum 31. Dezember 2021 nicht eingelöst worden sein, bekommen Kunden ihr Geld zurück. Zudem plant die Regierung auch Härtefallklauseln für alle Kunden, für die ein Gutschein wegen ihrer "persönlichen Lebensumstände" nicht zumutbar wäre.

 

eventim update 06.05.2020:

Lieber Geschäftspartner,
 
die COVID-19-Pandemie stellt unsere Branche vor bislang unvorstellbare Herausforderungen. Aktuell sind mehr als 155.000 Live Entertainment-Veranstaltungen in Deutschland und Europa von Verschiebungen und Absagen betroffen. Durch die bestehenden Veranstaltungsverbote, deren Ende bislang nicht absehbar ist, sind wir alle nicht mehr in der Lage, unseren Kunden die Live-Erlebnisse zu bieten, die sie bei uns gebucht haben. Die Folgen für die deutsche Kulturbranche sind dramatisch und ohne unterstützende staatliche Maßnahmen droht der Kollaps weiter Teile davon.
 
Die Bundesregierung hat darauf mit einer Gesetzesinitiative zur sogenannten „Gutscheinlösung“ reagiert. Über den Formulierungsvorschlag für den „Entwurf eines Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Veranstaltungsvertragsrecht“ haben wir Dich bereits per E-Mail informiert. Die Gutscheinlösung ist ein großer Erfolg unserer Bemühungen und ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der kulturellen Vielfalt in Deutschland.
 
Das Gesetz ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht verabschiedet. Dies wird voraussichtlich Mitte Mai 2020 erfolgen. Vor diesem Zeitpunkt gibt es keinen Anspruch auf einen Gutschein. Die aktuelle Fassung des Gesetzentwurfs enthält u. a. eine Härtefallklausel für Fälle, in denen für den Ticketinhaber der Gutschein unzumutbar ist. Derzeit werden weitere Details auf politischer Ebene diskutiert. Außerdem sieht das Gesetz eine Barauszahlung vor, sofern die Einlösung des Gutscheins nicht bis Ende 2021 erfolgt ist. Darüber hinaus entscheidet der Veranstalter ob und wann ein Event nachgeholt wird und ob er nach Inkrafttreten des Gesetzes die Gutscheinlösung nutzen möchte.
 
Uns ist bewusst, dass die aktuelle Situation zu viel Unmut bei einzelnen Ticketkäufern führt. Auch wenn wir bereits unter Hochdruck an einer technischen Lösung der erwarteten Regelung arbeiten, müssen auch wir das finale Gesetz abwarten, um alle relevanten Details in unsere Entwicklungen einfließen zu lassen. Bis zum Inkrafttreten des Gesetzes müssen wir also an die Geduld unserer Endkunden appellieren.
Mit vielen Grüßen

CTS EVENTIM AG & Co. KGaA

 

update 04.05.2020

diese beiden Sätze prägen momentan die Kommunikationsversuche mit den Buchungssystemen:

"Bitte berücksichtige, dass die Bearbeitung aufgrund der aktuellen Lage viel Zeit in Anspruch nehmen wird"
"Sollte keine Freigabe eingerichtet sein, bitten wir noch um Geduld"

 

update 17.04.2020, 27.04.2020

Liebe Freunde und Kunden,

mit dem Beschluss der Bundesregierung vom 15.04.2020 wird der kulturelle Lockdown bis mindestens 31.08.2020 fortgesetzt. Von Krimidinner bis Nature One, von Kammgarn bis König der Löwen, alles steht still. Diese Situation ist eine existenzbedrohende Krise für die gesamte Live Entertainment Branche, natürlich auch für den popshop Ticketservice.

Was passiert mit den Tickets für ausgefallene Events wegen der Corona Krise ?

 

Das hier sind die wahrscheinlichsten Abläufe:

- Es gibt einen Ersatztermin, die Karten bleiben gültig. Storno situationsbedingt

  nicht möglich.

- Event findet nicht statt, der Veranstalter zieht die Option der Gutscheinregelung,

  die dieser Tage als Gesetz verabschiedet wird.

- Event findet nicht statt, der Veranstalter zahlt die Eintrittsgelder zurück     

  Die Modalitäten werden dann kommuniziert.

- Worst Case Scenario, Event findet nicht statt, Veranstalter meldet Insolvenz an.

  Dann sieht es für eventuelle Rückzahlungen schlecht aus.

 

Aktuell hinken immer noch die Buchungssysteme mit Updates hinterher, bei Fragen zu Ersatzterminen bitte die Webseiten der Location oder der Künstler checken.